Der Muskelkater

Chrissi Nicht kategorisiert HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Jeder kennt ihn und möchte ihn am liebsten schnell wieder loswerden. Aber die wenigsten wissen, wie genau er eigentlich entsteht.

Was passiert in unseren Muskeln beim Muskelkater?

Früher dachte man, dass Muskelkater aufgrund eines Überschusses an Laktat (Milchsäure) im Muskel entsteht. Man versuchte also durch gezieltes Ausmassieren des Laktats im Muskel oder durch gesunde Ernährung den Muskelkater zu vermindern. Die Hypothese hat allerdings nicht standgehalten, denn Sportarten, bei denen besonders hohe Laktatwerte gemessen werden (z.B. Intervallläufe), sind nicht die, bei denen besonderes häufig ein Muskelkater entsteht. Hinzu kommt, dass Laktat bereits nach 20 Minuten wieder abgebaut wird, wohingegen der Muskelkater erst Stunden nach der Belastung auftritt.

Heute ist man sich relativ einig darüber, dass  der geliebte Muskelkater durch winzige Mikroverletzungen in der belasteten Muskelfaser entsteht. Diese Verletzungen entstehen durch unkoordinierte und unübliche Muskelbewegungen,  wie beispielsweise  die Abbremsbewegung, bei welcher äußere Kräfte dazu beitragen, dass sich der aktive Muskel dehnt.

Weshalb der Muskelkater erst Stunden nach dem Training auftaucht, begründet sich in den darauffolgenden Vorgängen. Die Dehnung des Muskels verursacht winzige Risse, durch welche Wasser in die Muskelfaser eintritt Ödeme (Wasseransammlungen) bilden sich. Diese verursachen eine Schwellung der Muskelfaser und deren Dehnung. Dieser Dehnungsschmerz wird dann als Muskelkater bezeichnet.

Besonders oft sind Menschen betroffen, welche im untrainierten Zustand Sportarten wie Tennis, Kraftsport, Squash wie auch Fußball ausüben, bei denen die Stopp- und Antrittsbewegung vordergründig ist.  Dennoch können auch absolut durchtrainierte Sportler Muskelkater bekommen, beispielsweise bei  neuen und ungewohnten Bewegungen oder aufgrund von Ermüdungserscheinungen und daraus resultierender schlechter Muskelkoordination.

Auch, wenn sich ab und zu der Muskelkater nicht verhindern lässt, z.B. wenn verstärkt auf ein Ziel hintrainiert wird, sollte man also seinen Muskeln etwas Zeit zur Regeneration geben, damit die Verletzungen wieder abheilen können.

Vorbeugung:

Vor dem Training: Ein gutes Aufwärmprogramm, welches den Körper auf die bevorstehende Belastung vorbereitet und dadurch die Leistungsfähigkeit steigert. Den verletzten Muskel vor dem Training zu dehnen hilft wie früher angenommen nicht, das kann sogar kontraproduktiv für den Muskel sein, wenn ein bereits verletzter Muskel noch mehr überstreckt wird.

Nach dem Training: Nach dem Training sollte man dem die Stoffe, die er zur Reparatur der Muskeln braucht, möglichst schnell wieder zuführen. So können die  Mikrorisse wieder behoben werden. Hochwertige Kohlenhydrate und Proteine füllen deinen Speicher wieder auf.

Magnesium gegen Muskelkater:

Magnesium gehört zu den Mineralstoffen, die der Körper dringend zur Muskelregeneration benötigt. Es kann nicht unbedingt zur Schmerzlinderung bei Muskelkater helfen, aber das Mineral hilft bei der Vorbeugung gegen Krämpfe und Verspannungen. Aus diesem Grund nehmen Sportler Magnesium in Form von Tabletten, Pulver oder Liquid ein. Im Sports4You erhältst Du Magnesium-Liquid-Ampullen von Multipower für nur 1,90 €, die hochkonzentriertes Magnesiumcitrat enthalten, das vom Körper besonders gut und schnell aufgenommen wird.

Außerdem helfen auch Wärme oder sanfte Massagen, die die Durchblutung im Muskel anregen.

Du willst mehr wissen? Unsere Trainer stehen gerne Frage und Antwort.

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